Mo., 29.10.2018, 20.00 Uhr: Joe Filisko – Eric Noden (USA)

Rootsduo Joe Filisko (Harp und Gesang) und Eric Noden (Gitarre und Gesang) werden manchmal als “lebende Legenden” in der Blues Szene gezeichnet. Mag sein…  Sie sind aber immer wieder Top-Act internationalen  Veranstaltungen wo  Sie, mit ihrem traditionellen Blues aus den 20er- und 30er-Jahren, beweisen dass sie zu den ganz Großen gehören.  Die beiden in Chicago lebende Musiker sind nicht nur exzellente Instrumentalisten und Singer, sondern auch begnadete Entertainer. Ein Konzert von Filisko und Noden ist eine unterhaltsame Mischung aus Prewar-Blues, akustischem Chicago-Blues, eigenen Songs – gleichermaßen unterhaltsam, virtuos und lehrreich dargeboten. Das 2004 gegründete Duo hat bisher vier CDs veröffentlicht.

Joe Filisko gilt als der führende Experte für traditionelle diatonische Harpstile und kennt die Spieltechniken und Musik der prägenden Spieler des Vor- und Nachkriegsblues wie kein zweiter. Er unterrichtet mit Eric bei den «Harmonica Masters Workshops» in Trossingen (Deutschland) seit 2003 und noch viel länger bei der Old Town School of Folk Music in Chicago (USA). Als Pionier des  „customizing“ hat seine Arbeit eine weltweite Welle von Nachahmer ausgelöst. Seine Instrumente werden von zahlreichen Topspieler benutzt: Howard Levy, Charlie Musselwhite, Kim Wilson, Rick Estrin, Steve Baker und sogar den ehmaligen US President Bill Clinton. In 2001, bekam Joe den “Harmonica Player of the Year Award” von der SPAH organization. In 2006, hat Er für die Einnahme von DeFord Bailey in die Country Music Hall of Fame gespielt (0’58” auf dem Video).

Eric Noden gibt dem Duo mit seiner Akustikgitarre und seiner rauen, unverwechselbaren Stimme den emotionalen Kick. Der aus Ohio stammende Gitarrist und Sänger begann bereits mit acht Jahren elektrische Gitarre zu spielen, fühlte sich aber schon bald zu akustischen Bluesern wie Reverend Gary Davis, Mississippi John Hurt oder Robert Johnson hingezogen. Darüber hinaus ist Eric ein hervorragender Sänger und schreibt seine eigene Songs, die auch gerne mal über die üblichen drei Blues Akkorde hinausgehen. Er hat auch die letzte CD von Blues  Maestro Billy Boy Arnold produziert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.